onsdag 7 december 2011

Ostern

Die Schokoeier gibt`s jetzt wieder in anderer Verpackung, jetzt was länger und rot, mit Muetze und Bart, im Fruehjahr die gleiche Pampe dann wieder rund und schön bunt. Ueber die Jahreszeiten verändert sich der mutmasslich immer gleiche Inhaltsstoff und schaut einem mit einem nunmehr weisslich-gräulichen Belag an, beim herzhaften Reinbeissen klingeln die Zahnarztkassen. Also, Nee, lasst mal, ich esse lieber das Selbstgebackene aus der häuslichen Kueche, falls man diese nach der Lebkuchenschlacht noch als solche bezeichnen kann, irgendwie war ja auch nicht allen Beteiligten klar worum es da eigenlich geht, aber Spass hat`s trotzdem gemacht.
Dank der Bastelbegeisterung der Gattin verwandelt sich das Holzhäuschen flugs in eine Ergotherapiewerkstatt mit 4 Insassen. Dass ich noch irgendwann mal meinen Hang zum unterkuehlten spärlich-modernen Bauhausstil ausleben koennte, habe ich mir fuer die nächsten 20 Jahre abgeschminkt. Auch der soeben vorbeigekommene Nikolaus hat die ohnehin unuebersichtliche Vorweihnachtslage nur noch verschlimmert - jetzt kommt man vor lauter Schokolade nicht mal mehr in die Schuhe hinein, mit denen man sich klamheimlich zur Arbeit davonschleichen möchte, gar nicht zu erwähnen dass man bereits zuvor beim halbwachen 05:30 Gang in die Kueche schon ein grimmiges "Sch..... " losgeworden isst, nachdem man ein buntverpacktes Schokoprodukt mit blossen Fuessen versehentlich zermalmt hat auf dem Weg zum rettenden Kaffee. Wie vorausschauend von den Kindern sich Gummistiefel anzuziehen.....









torsdag 24 november 2011

System....

.... ist hier die Abkuerzung fuer den Saufladen, der eigentlich Systembolaget heisst und nichts anderes als eingesperrter Alkohol bedeutet.
Da muss ich gelegentlich hin. Dumm nur, dass es gerade mal zwei Schuppen in ganz Kalmar und Umgebung gibt, das heisst rund 100.000 beduerftige Menschen versorgend. Die logische Konsequenz heisst entweder selber brennen, was bei meinem Talent in Chemie ziemlich geradlinig zu dauerhafter Blindheit fuehren wuerde oder einfach weniger trinken. Ob nun gewollt oder ungewollt, kann ich wohl sagen, dass ich noch nie so wenig getrunken habe wie hier, obwohl ich es noch nie so nötig gehabt hätte.
Nein, Schnaps, äh Spass beiseite, es ist auch irgendwie nicht cool mitten in der Nacht mit Promille Dienstleistungen an den Kindern zu vollfuehren, da heisst es doch eher "allseits bereit" und nuechtern. Falls ich mir jetzt noch das Kaffeetrinken abgewöhnen sollte, hätte ich wohl meinen embryonalen Status an Reinheit wieder erlangt. Dazu wird es selbstverständlich nicht kommen, denn von Koffein bin ich in etwa so abhängig wie Lothar Matthäus vom weiblichen Geschlecht..
Zur nahenden Weihnachtszeit treibt das perfide Geschäft im staatlichen Alkoholhandel seltsame Blueten. Man kann, wenn man es zu den limitierten Öffnungszeiten schafft, weil man irgendwie einfach mal wieder muss, seltsame Biere kaufen, die unheimlich sch....... schmecken, dafuer aber witzig aussehen und selbstverständlich genau so aberwitzig teuer sind.
Herrgott nochmal, wie schön war es doch einfach mal eben an den 24- Kiosk zu gehen und ein Feierabendkölsch zu kaufen, Prost.


söndag 20 november 2011

Come back, bitch....

So, da ist Sie nun also da gewesen, die Schnullerfee.
Nachdem wir das ganze Theater nun über drei  Monate vermeintlich listig und pädagogisch-vorsichtig eingefädelt haben, hat Sie nun zugeschlagen, plötzlich und unerwartet. Komm zurück Du Miststück, bringe mir meinen Schlaf zurück!!
Vollkommen wertlos die ganze Vorbereitung. Im Nachhinein kann ich allen nur empfehlen den Schnuller einfach rauswachsen oder modderig abfallen zu lassen, sieht zwar vielleicht komisch aus im Alter von 16 Jahre (neben allen Piercings und Tatoos), aber man macht sich das kurze Leben nicht einfacher durch progressive Entwöhnung des Saugnippels. Hoffentlich ist das hier nicht der erste Sprung auf die Liege eines Psychiaters ("Wissen Sie, meine Eltern damals.........").
Wie zum Teufel soll ich da schlafen neben einer schon seit drei Nächten total aufgelösten Tochter, Ihr Lebensmittelpunkt ist so eben hinterhältig geklaut worden, stattdessen gab es ein Prinzessinnenkleid mit Leuchtdiadem - okay, ja, putzig, ja, darüber kann man ja reden - aber mein Schnuuuuulliiiiiiii, never.....
Das ist jetzt die erste Lebenskrise in diesem noch jungen Geschöpf, die unzähligste im Leben des begleitenden Vaters. Dabei bist Du doch so stark mit all Deinen Tattoos und Pflastern ueberall, so tough und doch so am Boden (wobei der Weg dorthin bei 95 cm Koerpergroesse gluecklicherweise nicht all zu lang ist).
Steh auf Du suesse Prinzessin, steh das jetzt durch und - lass mich wieder schlafen.....


onsdag 9 november 2011

Ocean Beach

Irgendwie verstehe ich warum Karl und Michael immer Auto gefahren sind, dass ist ja so erbärmlich steil hier, nichts für Meniskuskranke. Und dass die beiden genug zu tun hatten, kann ich auch glauben, bei dem THC Dunst der einem hier um die Nase weht und bei all dem Elend neben den blitzblanken skyscrapers....irgendwie wirkt das hier echt morbide.
Am Pazifikstrand ist auch kein so schlechter "place to be", vor allem nach einigen Glas Weisswein, aber, Hand aufs Herz, auch ohne diese. Die surfing boys and girls stimmen wiederum gnädig, was ein mögliches Überleben dieser Stadt angeht, das wirkt doch schon richtig gesund. Und überhaupt so viele Kontraste, Stahl und Grün, arm und reich, und so weiter. Nach wenigen Stunden ist man dann auch total überfordert und braucht entweder Schlaf, den man nicht bekommt, weil es hier entweder hell ist oder in Europa schon 13 Mittags oder man trinkt ein Bier - die effektivere Alternative.







måndag 7 november 2011

Ferien von Bullerbü

da ist wohl was schief gelaufen auf dem Weg zur Arbeit.
Nach 6 Stunden Bus, einer vernachlässigbaren Übernachtung und weiteren 11 Stunden Flug sieht`s hier ja so gar nicht nach Bullerbü aus.
O.k., dann macht man halt Dinge, die man auch nicht alle zwei Wochen tut, zum Beispiel über die "bridge" radeln. Der Orts- und Zeitwechsel hat mich so inspiriert, dass ich gleich um 04:30 aufgestiegen bin zum Joggen, um danach den ganzen Tag zu radeln. Neben unglaublichen Bildern habe ich jetzt auch Halsschmerzen, was meine Inspiration etwas beeinträchtigt. Aber egal, dann geh`ich`s mal etwas mehr piano an....







måndag 24 oktober 2011

Höstsolen...

.. skiner så kraftfullt.
Dags att skriva enligt önskemål av min fd svensklärare på svenska. I helgen åkte vi till min favoritby på Öland och tog en lång promenad. Konstigt, att det har hänt precis samma sak för precis ett år sedan, strax efter pojkens förlossningen där vi också promenerade här. Bra att bägge barn sov och vi kunde prata lite om allt möjligt, framför allt om framtiden vilken kan innebär stora förändringar. Bra att pojken har nu klarat sin sjukdom, usch... vad hemskt det har varit. Dottern utvecklar sig precis som det skulle - hon har även blivit snäll och tackar för allt möjligt, duktig tjej. Nej, vi kan inte klaga över vart liv, verkligen inte.
Så fint att promenera i det väckra höstljuset, att komma hem, tända stearinljus och att tända en eld, jag gillar den här tiden och ser fram emot jul.
Två resor innan jul, i morgon till Köpenhamn och i början av november till San Francisco - vad roligt, trots att jag saknar familjen redan nu.
Ha ni det så bra alla vännor, vi hörs.





torsdag 13 oktober 2011

Höst, hust.., äh Herbst

Höst, Herbst, ist eine meiner 5 Lieblingsjahreszeiten neben Weihnachten, Geburtstag, Fussballweltmeisterschaft und einem kuehlen Bier.

Na klar basteln wir Minipferde mit Streichholzbeinen und krueppelige Typen mit Eichelhäubchenpfeife, logisch machen wir Kuerbissuppe mit ganzen Fruechten. Letztere passen farblich so prima zu Himmel und Schweden, dass ich Sie gleich in grosser Anzahl fotografiert habe, die liegen aber auch wirklich ueberall rum.

Der Genuss von Pilzsuppe treibt ungeahnte Blueten, wie sonst konnte es passieren, dass meine Gattin Pilzsuppe und Wuerstchen auf einer Ostseeinsel fern der Heimat verkauft? Wer hätte das gedacht. Ich lass mal lieber die Finger von dem Zeug, sonst mache ich womöglich unter Einwirkung irgendwelcher psychotroper Substanzen hier noch eine Surfbude auf.

Nach D sind wir dann auch mal wieder geflogen, immer wieder ein Erlebnis mit zwei Minikindern und einem wie immer total harmonischen RyanAir Check-in, glueklicherweise hat man ja zwei Hände und andere Koerperteile zum Festhalten der Kinder, der Flugtickets, des Gepäcks und damit man die Ehefrau aus dem Dutyfreeshop rauskriegt...... Nein es ging alles gut, zu erwähnen noch, dass wir auf der Hinfahrt zum Flughafen doch tatsächlich unser Schwedenprädikat bekommen habe: Wir haben einen, ach was, gleich mehrere Elche in freier Wildbahn (sofern der Strassenrand zu letzterer gehört) gesehen, gluecklichwerweise noch jen- nicht diesseits der Windschutzscheibe.