måndag 12 mars 2012

Winterschlafmonster...

... schlafen ja gar nicht, wuerden aber so gerne.
Diese unten dargestellte Szene aus einem meiner Lieblingskinderbuecher steht so represäntativ fuer mich wie kaum etwas anderes: Die Schlafmonstereltern, die gerne schlafen wuerden - aber nicht koennen, weil die Minimonster immer so einen Terz machen.
Selbst auf Partys hat man keinen Spass mehr, weil man so dolle muede ist. Bäume oder Supermarktregale sind uebrigens fuer einen erholsamen Sekundenschlaf prima geeignet, wobei bei letzteren vorher ein Stabilitätstest ratsam ist, um nicht zweienhalbtausend kaputte Dosen Rollmops kaufen zu muessen.
Piloten oder Busfahrer haben folglich keine Kinder, eigentlich sollte das familiäre Profil eines solchen Kondukteurs zumindest hinterlegt sein, im Internet oder so, damit man gegebenenfalls auf den hässlichen, aber ausgeschlafenen Singelpiloten mit geringerer Absturzwahrscheinlichkeit ausweichen kann.
Jetzt isses mir auch egal, der Winterschlaf iss ja nun kalendarisch ohnehin ausgeschlafen, weil im Fruehling ja ohnehin nicht mehr geschlafen wird.
Dann ist uns folgende perfide Idee gekommen: Wir rackern die Kinder einfach total durch, sodass aufgrund einer Sauerstoffueberflutung der kleinen Hirne diese irgendwann in den Schlafmodus uebergehen muessen.
Die ganz unte aufgefuehrte Idee ist zwar verlockend, aber dennoch bitte als Scherz aufzufassen......und ausserdem haben wir ja gar keinen Hund, noch nicht.

Nach einem sauerstoffreichen Wochenende darf Pappi sich jetzt an der Arbeit wieder 5 Tage lang erholen.








tisdag 31 januari 2012

Alla dagars mys eller.....

....varför ska man ha det mysigt bara på fredagarna - PAH! Vi har det gemytligt varje dag. Jag gillar mörkheten och ron, jag gillar när det är kallt och man sitter någonstans inne, inom huset eller på andra trevliga ställe som t ex Kläckebergas lantcafe.
På kvällena tänder vi en eld och hela huset är fyllt av en härlig stämning, man känner att man leva mellan alla den levande ljusen och i mitten av alla leksaker, vad trist att bara titta på TV:n.... Nej, så ska det vara, njuter av livet och varför sover över huvud taget, det finns annat roligt vad man kan göra på nattetiden (tror barnen åtminstone).
Åka pulka är såppass roligt att vi åkte hela eftermiddagen och pappan blev så motivert att han kastade ut besättningen ut ur pulkan och pojken fick näsblödning - ursäkta, det var inte meningen! I gengäld drog jag pulkan uppåt hur många gånger som helst. Efteråt fortsatt mys på biblioteket och, som om det inte var nog, på Kulczenskas cafet. Vilken trevlig dag. Tack för detta och vilken lycka att ha så gulliga barn och en ännu gulligare hustru.







fredag 27 januari 2012

Schmusezeit....

....was soll man auch sonst tun in all der Dunkelheit.
Aber herrlich gemuetlich mit zwei zum Schmusen prinzipiell zur Verfuegung stehenden Kindern und einer ebenso beschmusbaren Frau, prinzipiell, denn nun wehrt sich der Nachwuchs doch gelegentlich gehen Papas Gemuetsueberschwang mit Stoppelbart, Aua.
Ich bin wohl der grösste Fan dieser rasenmäherfreien Zeit, in der alles in den Winterschlaf fällt, nur unsere beiden Kinder nicht. Nun gibt es auch Spuren von Schnee womit sich immerhin zwei prima snögubbar rollen lassen mit allem equipment. Schön auch, dass wir mittlerweile ein Wassergrundstueck besitzen, da der Pegelstand der Ostsee unseren Garten begruesst, womit der Wert des Hauses natuerlich temporär mächtig steigt aber sicher ebenso schnell fällt wie der Wasserpegel im Fruejahr. Das Feuerholz neigt sich auch dem Ende zu, eingedenk meines fatalen Hangs zum Kaminfeuer und zu Kerzen, was bereits eine Minibrandwunde beim Töchterchen hervorgerufen hat, cirka 0.01 x 0.01 mm gross, aber mit einem grundcoolen Verband versorgt der noch Tage später stolz vorgefuehrt wurde.
Bleib doch noch ein Weilchen weg, Fruehjahr, bleib noch in Afrika, Schwalbe, und du in der Garage, Rasenmäher.

lördag 31 december 2011

Gott Nytt År...

Vilken trevlig kväll, det var en av bästa kvällerna någonsins, såppas mysig.
Barnen fick göra vad dem ville, men i stället för att springa runt som galen var de snälla och dottern bad att kunna lägga sig vid 20:20, "Jag vill inte längre leka, kan du lägga mig, pappa?" Hallå.....- det är inte min dotter! Vi åt raclette, inte populär i Sverige men däremot i Tyskland, drack alkoholfri bubbel, lekte hur många lek som helst, jag var i stort sett alla djur, häxan, prinsen och vad vet jag... I motsats till på vanliga vardagar har jag även upplevd kl. 00:00! Prosit, vilken härlig början av det nya året, så intimt, så mysigt, så lugnt dock intensivt.




onsdag 28 december 2011

Hab Dich !!

Also nach der Vorvorjahreserfahrung sind wir nun deutlich besser und schneller geworden.
Wie fängt man die Maus? Na, man macht es Ihr schön! Die Falle stellt man dahin, wo man am liebsten selber gerne ist, nämlich neben einem der wohlriechenden, schlafenden Kinder, dann steckt man rein, was man selber gerne isst, nämlich Schokolade und wartet bis es ruhig wird in der Nacht, also ein enges Zeitfenster zwischen dem Klingeln meines Bereitschaftshandys oder dem Klingeln eines der Kinder.
Dann streckt sich die Maus, Ahhhh, Gäähhn, Oh! Lecker Schokolade! Das ist aber aufmerksam von den grossen Mitbewohner dieses Hauses, da schlag ich doch gleich mal zu, nur leider schlägt auch die Mausefallentuer zu wie bei einem zugigen Plumpsklo auf einer Nordseehallig.
Die Gefangene wird dann fachkindisch begutachtet und heute Nachmittag sicher freigelassen, mit Zielrichtung auf das Nachbargrundstueck.




tisdag 27 december 2011

God Fortsättning..

...sagt man hier, also "Gutes Weitermachen", also mit anderen Worten Ihr könnt Weihnachten so lange feiern, wie Ihr lustig seit,.
Die Schlagzeile der schwedischen "Bild-" zeitung am 24, lustig. warum zum Teufel Papa eigentlich nie da ist, wenn der Weihnachtsmann kommt und kurz vorher immer "mal eine Zeitung kaufen" geht. Papas Ausrede seit 1830 (laut Schlagzeile).
Erneut war der schönste Teil der achso frommen Weihnacht die Stunde Zeichentrickfilm, ganz legitim, erleubt, bereits am Nachmittag eine Stunde vor der Glotze abhängen, weil es halt so Brauch ist, in Schweden. Dieses Ritual werden wir bestimmt importieren.








söndag 18 december 2011

SJ

oder SVENSK JÄRNVÄG ist hier was in D die DB ist. Hier sitzt man entweder zu kurz oder zu lange drin. So lernt man auch ganz andere Seiten dieses Landes kennen, wenn man plötzlich in-the-middle-of-nowhere aus dem Zug gekickt wird, weil, ja weil irgendetwas passiert ist. Was, ist nicht einfach zu ergründen, nur dass es passiert ist fast sicher.
So wie neulich, als wir im tiefsten Småland den Zug velassen mussten in einem Ort, der eigentlich keinen Namen verdient hätte. Wahrscheinlich geschieht das alles aus landeskundlich edukativer Absicht, dumm nur, das man die zweifellos tolle Natur bei abgundtiefer Dunkelheit so gar nicht schätzen kann. Bewunderswert meine schwedischen Mitbürger, die mit fast schon lethargicher Geduld all das hinnehmen und sich auch noch bedanken, dass es ja (in vermutlich höchstens 2 Stunden) sogar einen Bus gibt, der Sie aus der Öde zurück an den heimischen Herd bringt, nach geradezu lächerlichen nur 5 Stunden Verspätung, pahh...
Wenn es also mal wieder aus den Lautsprecher tönt "Ja, här kommer nu trafikinformation", also "es gibt Neuigkeiten", dann heisst es sich warm zu kleiden, noch mal eben das Zugklo besuchen, sich zu  entspannen, sich schildkrötenartig auf Puls 30/min zu relaxen, denn nun ist das traute Heim erstmal in Weite Ferne gerückt und die Kälte der schwedischen Natur allumgebend.
Es gibt nur leider so wenig Alternativen in dem grossen Land, Autofahren bei Tempo höchstens 80 und permanenter Gefahr dass so ein trotteliger Elch in winterlicher Verarmung an Mineralien plötzlich das Strassensalz ablutscht und später dann meine Wangen, Nein. Fliegen geht auch nicht, entweder weil Vogelschwärme die Propellor blockieren, und man statt 50 Minuten Flug, dann plötzlich 7 Stunden im Bus sitzt, oder weil der Schnee, der Böse, keine Taxis mehr fahren lässt, die einem vom Flugplatz abholen könnten, sodass es dann heisst, eingedänk das alten Müllers und dessen unerklärlicher Wanderslust nach Hause zu laufen, dauerte nur eine Stunde, im Schneetreiben, mitten auf der Hauptstrasse, daneben lag nämlich der Schnee nämlich in Kopfhöhe.
Interessant auch, dass das schwedische Problem der Dezentralisation des Eisenbahnnetztes auch bei Kindern schon bekannt ist, wie der u.a. Bilderwitz illustriert: Die Kinder spielen Eisenbahn, dann von links nach rechts: "Meine Schienen sind im Arsch, kannst Du die reparieren?", "Nein, die gehören mir nicht!", "Die Bremsen dieses Zuges sind hin", "Oh, aber ich kan Dir nicht helfen, ich bin gerade Konkurs gegangen" und die Mama: " Wie suess, spielen sie schon wieder deregulierte Eisenbahn".